Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 20. Oktober 2026
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für Verträge über die Erstellung und laufende Betreuung von Websites mit Paul Ullrich, handelnd unter Paul OnlineMarketing, Weilburger Straße 37, 60326 Frankfurt am Main, E-Mail: kontakt@paul-onlinemarketing.de, Telefon: +49 175 5980290 (nachfolgend „Paul OnlineMarketing“).
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, die die Leistungen für ihre gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit beziehen, sowie an juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Diese AGB regeln keine Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB.
(3) Der Kunde bestätigt bei der Bestellung, als Unternehmer zu handeln. Paul OnlineMarketing ist berechtigt, Bestellungen abzulehnen, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Kunde Verbraucher ist. Zur Prüfung kann Paul OnlineMarketing einen Nachweis der unternehmerischen Tätigkeit verlangen, etwa eine Gewerbeanmeldung, einen Handelsregisterauszug oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
(4) Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn ihre Geltung ausdrücklich vereinbart wurde.
§ 2 Kostenlose Vorschau und Vertragsschluss
(1) Die Nutzung des Website-Konfigurators und die dort angezeigte kostenlose Vorschau sind unverbindlich. Allein dadurch entstehen weder ein kostenpflichtiger Vertrag noch eine Zahlungspflicht.
(2) Die kostenlose Vorschau wird im Website-Konfigurator unmittelbar während der Konfiguration angezeigt. Sie ist ein unverbindlicher Entwurf und noch keine Veröffentlichung der Website. Konfiguration und Vorschau können über den Konfigurator-Code oder den Vorschau-Link gespeichert und später fortgesetzt werden.
(3) Vor Abgabe der Bestellung werden dem Kunden Leistungsumfang, monatlicher Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer, Zahlungsweise und diese AGB angezeigt. Eingabefehler kann der Kunde vor dem Absenden über die Schaltfläche „Zurück“ erkennen und berichtigen.
(4) Mit Klick auf die Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Website-Abonnements ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde den anschließenden Zahlungsvorgang beim Zahlungsdienstleister Stripe abschließt. Paul OnlineMarketing bestätigt den Vertragsschluss und den Vertragsinhalt unverzüglich in Textform per E-Mail.
(5) Wird der Zahlungsvorgang nicht abgeschlossen, kommt kein Vertrag zustande. Die Wahl „Erst Änderungen oder Fragen besprechen“ ist stets unverbindlich.
§ 3 Leistungsumfang und Zusatzleistungen
(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der bestätigten Bestellung und der folgenden Leistungsbeschreibung des Website-Abonnements. Im Basis-Abonnement sind enthalten: a) Gestaltung und Umsetzung der Website nach der Konfiguration, bis zu 5 Seiten; b) Hosting auf Servern in der Europäischen Union einschließlich SSL-Zertifikat; c) Sicherheits- und Software-Updates sowie eine tägliche Datensicherung; d) technische Einbindung von Cookie-Banner sowie Seiten für Impressum und Datenschutz, deren Inhalte der Kunde liefert; e) die im Konfigurator gewählten Effekte und Animationen sowie ein Lead-Formular; f) bis zu 10 kleine Text- oder Bildänderungen pro Monat; nicht genutzte Änderungen verfallen und sind nicht übertragbar; g) eine Antwort auf Anfragen innerhalb von 4 Werktagen.
(2) Nicht im Basis-Abonnement enthalten sind insbesondere eine grundlegende Neugestaltung, neue Funktionen, Logo-Entwicklung, die Erstellung von Texten durch einen Werbetexter, Fotoshootings sowie Domainkosten.
(3) Kostenpflichtige Extras (zum Beispiel Terminbuchung, Online-Shop oder SEO-Optimierung) und zusätzliche Seiten werden mit dem im Konfigurator ausgewiesenen Monatspreis zusätzlich zum Basis-Abonnement berechnet. Leistungen außerhalb dieser Beschreibung erbringt Paul OnlineMarketing nach vorheriger Vereinbarung gegen gesonderte Vergütung. Zusatzleistungen werden nicht automatisch beauftragt; ihr Umfang und ihr Preis werden vor ihrer Ausführung ausdrücklich vereinbart.
(4) Ein bestimmtes Suchmaschinenranking, eine bestimmte Zahl von Anfragen, Buchungen oder Umsätzen wird nicht geschuldet, sofern kein entsprechender Erfolg ausdrücklich vereinbart wurde.
§ 4 Mitwirkung und Inhalte des Kunden
(1) Der Kunde stellt die für die vereinbarten Leistungen erforderlichen Angaben, Texte, Bilder, Logos und gegebenenfalls Zugangsdaten zur Verfügung und benennt einen Ansprechpartner. Zugangsdaten sind über einen geeigneten sicheren Weg zu übermitteln.
(2) Der Kunde darf nur Inhalte bereitstellen, zu deren Nutzung er berechtigt ist. Er ist für die sachliche Richtigkeit seiner Angaben sowie für die erforderlichen Rechte an seinen bereitgestellten Inhalten verantwortlich. Erkennt eine Partei mögliche Rechtsverletzungen, informiert sie die andere Partei unverzüglich.
(3) Die individuelle rechtliche Prüfung von Impressum, Datenschutzinformationen, Einwilligungstexten und branchenspezifischen Pflichtangaben der Kundenwebsite ist nicht Bestandteil der Website-Erstellung, sofern sie nicht ausdrücklich gesondert vereinbart wurde.
(4) Verzögern sich Leistungen wegen fehlender notwendiger Mitwirkung, werden vereinbarte Termine unter Berücksichtigung der tatsächlichen Verzögerung angepasst. Zusätzliche Vergütungen entstehen dadurch nicht automatisch.
§ 5 Bereitstellung und Leistungsbeginn
(1) Paul OnlineMarketing stellt die Website in der Regel innerhalb von 48 Stunden (an Werktagen) bereit, nachdem alle für die Veröffentlichung erforderlichen Angaben, Inhalte und Zugänge vollständig vorliegen, insbesondere die Angaben für das Impressum und gegebenenfalls der Zugang zur Domain. Die Angabe von 48 Stunden ist eine Zielvorgabe und kein Fixtermin.
(2) Die monatliche Vergütung wird erstmals mit der Veröffentlichung der Website fällig (Leistungsbeginn). Paul OnlineMarketing teilt dem Kunden den Leistungsbeginn in Textform mit. Der Abrechnungszeitraum läuft jeweils einen Monat ab dem Leistungsbeginn.
(3) Liegen die erforderlichen Angaben oder Zugänge aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, nicht innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss vor, fordert Paul OnlineMarketing den Kunden in Textform unter Setzung einer Frist von weiteren 7 Tagen zur Mitwirkung auf. Verstreicht auch diese Frist, beginnt der Leistungszeitraum mit Fristablauf; Paul OnlineMarketing stellt die Website in diesem Fall bereit, sobald die Mitwirkung nachgeholt wird. Das Recht des Kunden zur monatlichen Kündigung bleibt unberührt.
§ 6 Umsetzung, Freigabe und Mängelrechte
(1) Die Umsetzung erfolgt auf Grundlage des vereinbarten Leistungsumfangs und der abgestimmten Gestaltung. Vor der Veröffentlichung erhält der Kunde Gelegenheit zur Prüfung und Freigabe. Eine Freigabe ersetzt eine gesetzlich erforderliche Abnahme nicht automatisch.
(2) Soweit werkvertragliche Leistungen vorliegen, richtet sich die Abnahme nach den gesetzlichen Vorschriften. Wegen unwesentlicher Mängel darf die Abnahme nach Maßgabe des Gesetzes nicht verweigert werden. Allein Schweigen oder das Verstreichen einer in diesen AGB genannten Frist bewirkt keine Abnahme.
(3) Bei Mängeln gelten die gesetzlichen Rechte. Der Kunde beschreibt festgestellte Fehler möglichst nachvollziehbar, damit diese geprüft und behoben werden können.
§ 7 Preise und Zahlung
(1) Maßgeblich ist der vor Vertragsschluss angezeigte monatliche Gesamtpreis. Die im Website-Konfigurator ausgewiesenen Monatspreise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Für das Website-Abonnement fällt keine Einrichtungsgebühr an. Für die kostenlose Vorschau wird keine Vergütung berechnet.
(2) Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe per SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal. Die Monatsvergütung wird jeweils zu Beginn des Abrechnungszeitraums eingezogen. Rechnungen werden elektronisch per E-Mail bereitgestellt.
(3) Ist der Kunde mit der Zahlung von mindestens einer Monatsvergütung mehr als 14 Tage in Verzug, darf Paul OnlineMarketing die Website nach vorheriger Ankündigung in Textform mit einer Frist von 7 Tagen vorübergehend offline nehmen, bis der offene Betrag ausgeglichen ist. Die Pflicht zur Zahlung der Vergütung bleibt bestehen. Im Übrigen gelten bei Zahlungsverzug die gesetzlichen Vorschriften.
(4) Eine Änderung laufender Vertragspreise ist nur aufgrund einer gesonderten Vereinbarung zulässig; diese AGB enthalten kein einseitiges Preiserhöhungsrecht.
§ 8 Laufzeit und monatliche Kündigung
(1) Das Website-Abonnement hat keine über einen monatlichen Abrechnungszeitraum hinausgehende Mindestbindung. Beide Parteien können das Website-Abonnement mit Wirkung zum Ende des laufenden monatlichen Abrechnungszeitraums kündigen. Eine zusätzliche Kündigungsfrist besteht nicht.
(2) Die Kündigung kann in Textform, insbesondere per E-Mail an kontakt@paul-onlinemarketing.de, erklärt werden. Paul OnlineMarketing bestätigt den Eingang und das Vertragsende in Textform.
(3) Nach dem Vertragsende werden keine weiteren laufenden Abonnementgebühren berechnet. Es fallen keine Kündigungs-, Ablöse- oder sonstigen allein durch die Kündigung ausgelösten Gebühren an. Bereits entstandene und berechtigte Zahlungsansprüche bleiben bestehen.
(4) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund und zwingende gesetzliche Kündigungsrechte bleiben unberührt.
§ 9 Hosting, Domains und Vertragsende
(1) Soweit Hosting und Domainbetreuung vereinbart sind, werden diese für die Dauer des Vertrags erbracht. Eine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde. Gesetzliche Ansprüche bei Leistungsstörungen bleiben unberührt.
(2) Bestehende Domains des Kunden bleiben dessen Domains. Bei einer neu registrierten Kundendomain werden Inhaberschaft, Verfügbarkeit und etwaige abweichende Vereinbarungen vor der Registrierung geklärt. Eine erfolgreiche Registrierung eines bestimmten Domainnamens kann erst nach der Bestätigung durch die zuständige Registrierungsstelle zugesagt werden.
(3) Mit Vertragsende wird die Website offline genommen und die Hosting- und Betreuungspflicht endet. Paul OnlineMarketing bewahrt die Inhalte des Kunden 30 Tage nach Vertragsende auf, um eine Herausgabe nach § 10 Abs. 4 zu ermöglichen, und löscht sie anschließend, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Die Parteien stimmen rechtzeitig den Umzug einer Kundendomain ab. Paul OnlineMarketing hält Kundendomains oder vom Kunden bereitgestellte Inhalte nicht allein wegen der Kündigung zurück und erhebt für die Freigabe einer Kundendomain keine gesonderte Gebühr.
(4) Verträge, die der Kunde selbst mit anderen Anbietern geschlossen hat, sind von der Kündigung bei Paul OnlineMarketing unabhängig.
§ 10 Nutzungsrechte und Leistungen Dritter
(1) Rechte an vom Kunden bereitgestellten Inhalten verbleiben beim Kunden beziehungsweise den jeweiligen Rechteinhabern. Der Kunde gestattet Paul OnlineMarketing deren Nutzung, soweit sie zur Erfüllung des Auftrags erforderlich ist.
(2) Für die Dauer des Vertrags räumt Paul OnlineMarketing dem Kunden das einfache, nicht übertragbare Recht ein, die für ihn erstellte Website im vereinbarten Umfang für seine eigene Geschäftstätigkeit zu nutzen.
(3) Gestaltungsvorlagen, Layouts, Programmcode, Komponenten und die technische Plattform bleiben Eigentum von Paul OnlineMarketing. Mit Vertragsende erlöschen die Nutzungsrechte an diesen Bestandteilen.
(4) Auf Wunsch erhält der Kunde seine bereitgestellten Inhalte sowie die für ihn individuell verfassten Texte nach Vertragsende in einem gängigen Format zurück.
(5) Ein von Paul OnlineMarketing individuell für den Kunden entworfenes Logo geht mit vollständiger Bezahlung der hierfür vereinbarten Vergütung in die ausschließliche Nutzung des Kunden über.
(6) Bei eingesetzter Software, Schriftarten, Bildern oder anderen Bestandteilen Dritter sind deren Lizenzbedingungen zu beachten. Eine Verwendung der Kundenwebsite als Referenz erfolgt nur mit gesonderter Zustimmung.
§ 11 Datenschutz und Vertraulichkeit
(1) Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Paul OnlineMarketing stehen in der Datenschutzerklärung. Die Zustimmung zu diesen AGB ist keine Einwilligung in Werbung oder Tracking.
(2) Soweit Paul OnlineMarketing im Rahmen der Websitebetreuung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn dieser Verarbeitung die erforderliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
(3) Beide Parteien behandeln nicht öffentlich bekannte, im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltene vertrauliche Informationen vertraulich. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
§ 12 Haftung
(1) Paul OnlineMarketing haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Für den Verlust von Daten haftet Paul OnlineMarketing nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung entstanden wäre. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen von Paul OnlineMarketing.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Frankfurt am Main. Paul OnlineMarketing ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
(3) Änderungen dieser AGB gelten für bestehende Verträge nur, wenn sie wirksam vereinbart werden. Schweigen des Kunden gilt nicht als Zustimmung.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen nach Maßgabe des § 306 BGB wirksam. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften.